Klarer Sieg trotz schwacher Chancenverwertung.
Im Heimspiel der weiblichen U14 konnte die BG Lintfort einen ungefährdeten 65:27-Erfolg gegen ART Düsseldorf feiern. Obwohl der Sieg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geriet, blieb das Team weit hinter seinen spielerischen Möglichkeiten zurück.
Bereits im ersten Viertel zeichnete sich ab, dass der Gegner, der bislang noch keinen Saisonsieg einfahren konnte und nur mit sechs Spielerinnen angetreten war, kaum eine Gefahr darstellen würde. Trotz vieler Ballgewinne und einfacher Chancen stand es nach den ersten zehn Minuten lediglich 10:4 für die Gastgeberinnen. Ein prägnantes Zitat des Coaches nach sieben Minuten brachte die Situation auf den Punkt: „Holt euch den S**ei** Ball und macht einfach den Korb!“
Auch im zweiten Abschnitt setzte sich das Bild fort. Die BGL dominierte das Geschehen, ließ aber erneut zahlreiche Korbmöglichkeiten ungenutzt. Erst nach rund 15 Minuten gelang dem Team der erste erfolgreich ausgeführte Spielzug. So stand es zur Halbzeitpause 26:11 für die Heimmannschaft.
Im dritten Viertel kam kurzfristig Spielfreude auf, und die BG Lintfort erhöhte das Tempo deutlich. Das Team zeigte erstmals Basketball, wie man ihn sich vorstellt, allerdings nur für wenige Minuten. Dennoch gelang in diesem Abschnitt mit 20:4 die höchste Viertelführung.
Auch im letzten Viertel setzte sich die Überlegenheit fort, ohne dass die BGL wirklich überzeugend auftrat. Der Endstand von 65:27 fiel angesichts der Kräfteverhältnisse noch moderat aus. Ein dreistelliges Ergebnis wäre an diesem Tag locker möglich gewesen, wurde aber durch die schlechte Wurfquote und mangelnde Konzentration vor dem Korb verhindert.
Positiv hervorzuheben bleibt die faire Spielweise beider Teams, da es kaum Fouls gab. Besonders erfreulich: Alle zwölf Spielerinnen der BGL Lintfort kamen zum Einsatz und erhielten wertvolle Spielzeit.
Es spielten:
Nika Wellmanns (22), Lina Spankowski (19), Sophie Steinbüchel (10), Emilia Klümper (6), Laureen Schenker (4), Lilou Gressl (2), Charlotte Mohr (2), Lilian Krause, Luana Friederichs, Annelie Vieten, Mila Friederichs, Mona Karrasch