Basketballgemeinschaft Kamp-Lintfort 1954 e.V.
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Die Lintforter Regionalliga-Basketballer sind am Wochenende beim Mitabsteiger FastBreak Leverkusen gefordert, können dort aber befreit aufspielen. Denn ein BGL-Erfolg in der Chemiestadt wäre durchaus eine Überraschung.

Die Zufriedenheit über den fünften Saisonsieg war den Regionalliga-Basketballern der BG Lintfort nach der Partie gegen die Zweitvertretung von ETB Essen am vergangenen Samstag durchaus anzusehen. Denn durch den Erfolg über den direkten Konkurrenten kann das Team von Coach Tobias Liebke die nächste Aufgabe recht entspannt angehen. Am Samstag sind die Lintforter um 19.15 Uhr nämlich beim Mitabsteiger und derzeitigen Tabellenzweiten FastBreak Leverkusen zu Gast.

Und die Niederrheiner werden nicht als Favorit in die Chemiestadt reisen – auch wenn die Leverkusener das Spitzenspiel gegen die Adler Frintrop Essen zuletzt relativ deutlich verloren. „Dass FastBreak individuell besser besetzt ist, ist unbestritten. Sie haben ihre Mannschaft nach dem Abstieg aus der 1. Regionalliga zusammengehalten und einige wirklich gute Spieler im Kader“, schätzt BGL-Coach Tobias Liebke den kommenden Gegner ein. Auch, wenn die Leverkusener am Wochenende erneut auf Power Forward Adrian Brückmann (Bänderverletzung) verzichten müssen, dessen Ausfall gegen Essen offenbar nicht kompensiert werden konnte – mit Scharfschütze Marc Rass und Center Christian Fröhlingsdorf laufen immer noch genug Akteure auf, die der BGL schon im Hinspiel die Grenzen aufzeigten.

Am dritten Spieltag war es nämlich eine ziemlich eindeutige Angelegenheit für die Rheinländer. Die BGL kämpfte wacker, hatte dem Kontrahenten wie schon in der Saison zuvor aber letztlich nichts entgegen zu setzen. Doch die Stimmung bei den Lintfortern ist derzeit ausgesprochen gut und entspannt – entsprechend kann die BGL ohne Druck in Leverkusen antreten. „Wir haben dort nichts zu verlieren, können daher die Partie auf uns zukommen lassen. Was allerdings nicht heißt, dass wir allzu lässig auftreten sollten. Die Konzentration muss von der ersten Minute an da sein“, so Liebke.

Er baut darauf, dass seine Mannschaft wieder die offensive Dynamik wie im Spiel gegen Essen aufs Parkett bringt. „Da waren wir geduldig, haben uns Räume kreiert und mit Köpfchen gespielt. Diese Leistung müssen wir wiederholen, dürfen nicht mit dem Kopf durch die Wand wollen.“ Nichtsdestotrotz erwartet Liebke einen ungleich unangenehmeren Gegner. „Körperlich wird das eine andere Hausnummer als Essen.“

Personell ist bei der BGL derweil allerdings noch ein Fragezeichen offen. Ob Janosch Feige nach hartnäckigem Infekt wieder mitmitschen kann, ist noch nicht endgültig geklärt. Ansonsten wird Liebke aller Voraussicht nach auf seinen gesamten Kader zurückgreifen können.